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Die News


Kristina Schröder: "Zwei Jahre Bundesfreiwilligendienst: Eine Erfolgsgeschichte"24.09.2013 23:04
 

Auch zwei Jahre nach der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) am 1. Juli 2011 ist der neue Freiwilligendienst in Deutschland auf einem Erfolgskurs, der alle Erwartungen übertrifft.

"Nach zwei Jahren Bundesfreiwilligendienst können wir eine überaus positive Bilanz ziehen: 35.000 BFDler im ersten und zweiten Freiwilligenjahr sind ein großartiger Erfolg. Und mehr als 85.000 Freiwillige insgesamt in Deutschland sind ein historischer Rekord", sagte die Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, aus Anlass des zweijährigen Jubiläums. "Ich danke den vielen engagierten Menschen, die mit ihrem Einsatz einen großen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten. Und ich danke den Einsatzstellen, Trägern und Verbänden, die den Freiwilligen die Chance ermöglichen, in ganz neuen Bereichen Erfahrungen zu sammeln und neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu entwickeln. Wichtig ist: Die Leistungen der Freiwilligen müssen von unserer Gesellschaft noch stärker anerkannt werden. Den Freiwilligen gebührt unser Dank, unser Respekt und unsere Anerkennung."

Seit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes vor zwei Jahren wurden insgesamt mehr als 90.000 BFD-Vereinbarungen abgeschlossen. Dabei stellt die neue Zielgruppe der über 27-jährigen mittlerweile einen Anteil von über 40 Prozent. Das Geschlechterverhältnis ist ausgewogen. Und auch die Jugendfreiwilligendienste gehen deutlich gestärkt aus dieser Entwicklung hervor: Mehr als 50.000 Jugendliche nutzen derzeit die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) oder Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD).

Der Bundesfreiwilligendienst eröffnet Menschen jeden Alters die Möglichkeit, sich in gemeinwohlorientierten Einrichtungen zu engagieren. Die Freiwilligen setzen sich im sozialen Bereich ein, im Umweltschutz, in der Kultur, im Sport oder im Bereich Integration. Ein Beginn des Freiwilligendienstes ist jederzeit möglich, die meisten Freiwilligen beginnen ihr Engagement im Sommer.

Eine gemeinsame Evaluation von BFD, FSJ und FÖJ ist im Jahr 2012 angelaufen. Erste Ergebnisse werden auf einer Zwischentagung Mitte November 2013 vorgestellt werden. Die Evaluation soll die Basis für eine zielgerichtete Weiterentwicklung und Optimierung der mit diesen Freiwilligendiensten verbundenen positiven Wirkungen liefern. Die Schwerpunkte liegen auf der Erfassung der individuellen und institutionellen Rahmenbedingungen, der Bildungswirkungen und einer Zielgruppenanalyse.

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie im Internet unter www.bundesfreiwilligendienst.de.

 

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de

 


Bundesfamilienministerium und Deutscher Bundesjugendring würdigen Ehrenamt junger Menschen24.09.2013 22:59
 

Bewerbungen ab sofort und bis zum 2. September 2013 möglich / Auszeichnung mit 15.000 Euro dotiert

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Bundesjugendring zeichnen Jugendliche aus, die sich ehrenamtlich engagieren. Ab sofort und bis zum 2. September 2013 können sich alle Verbände, die im Jugendbereich tätig sind oder das Engagement junger Menschen fördern, online für den Heinz-Westphal-Preis bewerben.

"Wer sich freiwillig für andere Menschen einsetzt, verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung", sagt Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Denn unsere Demokratie und insbesondere unser Sozialstaat leben ganz entscheidend vom Engagement und einer starken Selbstorganisation unserer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb ist es von enormer Bedeutung, wenn bereits junge Menschen sich für die Gemeinschaft einsetzen und Verantwortung übernehmen. Zugleich sammeln die Jugendliche bei ihrem freiwilligen Einsatz wichtige Erfahrungen für ihr ganzes Leben. Mit ihrem Elan und ihrer Begeisterung holen sie vielfach andere Gleichaltrige mit ins Boot. Der Heinz-Westphal-Preis bietet einen tollen Rahmen, eigene Ideen für Hilfsprojekte zu entwickeln und kreative Pläne konkret umzusetzen."

"Ehrenamtliches Engagement und Selbstorganisation sind die Basis für unsere Arbeit", erklärt Sven Frye, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR). Die Vorsitzende Lisi Maier sagt: "Wir bieten Kindern und Jugendlichen Freiräume, sich selbstbestimmt zu entwickeln. Sie lernen in den Gruppen vor Ort verantwortlich zu handeln. Mit dem Heinz-Westphal-Preis wollen wir junge Menschen anregen, immer wieder neue Herausforderungen anzupacken."

Mit dem Heinz-Westphal-Preis werden kreative Aktivitäten und Aktionen gesucht, die das ehrenamtliche Engagement junger Menschen ermöglichen, stärken oder Jugendliche zu freiwilliger Arbeit motivieren. Dies können beispielsweise Inklusionsprojekte sein sowie Engagements, bei denen junge Menschen sich um Teilhabe und Demokratie bemühen. Einzige Ausnahme: Einzelpersonen können nicht teilnehmen. Eine Expertenjury, in der unter anderem das Bundesfamilienministerium, der DBJR sowie Wissenschaftler aus der Jugendforschung vertreten sind, wählt die Siegerprojekte aus. Die drei Gewinner des Heinz-Westphal-Preises 2013 werden im Dezember mit insgesamt 15.000 Euro Preisgeld geehrt.

Der Heinz-Westphal-Preis ist nach dem Mitbegründer des Deutschen Bundesjugendrings benannt und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Er würdigt das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie unter www.heinz-westphal-preis.de.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de

 


Bundesfamilienministerium und Verbände stärken Bundesfreiwilligendienst18.08.2011 09:35
 

Der am 1. Juli eingeführte Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist auf einem guten Weg. Die vergangenen Wochen haben bereits gezeigt, dass die Bereitschaft bei jüngeren und älteren Menschen groß ist, sich im Rahmen des neuen Freiwilligendienstes für andere Menschen einzusetzen.

Das Bundesfamilienministerium und die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege haben gemeinsame Schritte vereinbart, um neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) auch den Aufbau des BFD zeitnah zu sichern.

Bis zum 31. Oktober wollen die Verbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) insgesamt 8.000 bis 10.000 BFD-Verträge abschließen und vorlegen. Zusammen mit den Verträgen der nicht in der BAGFW organisierten Träger und mit den absehbaren Verträgen der kommunalen Gebietskörperschaften wird das Verhältnis von 3 FSJ-/FÖJ-Stellen zu 2 Stellen des BFD erreicht. Staatssekretär Josef Hecken hat den Vertretern der BAGFW eine vorzeitige Förderung der bereits abgeschlossenen 30.000 Verträge im FSJ und FÖJ in Aussicht gestellt.

Zusätzlich wird die BAGFW ebenfalls bis zum 31. Oktober ein belastbares Auf- und Ausbaukonzept vorlegen, in dem dargelegt wird, wie der gleichgewichtige Ausbau beider Formate in Zukunft erfolgt.

Der Bundesfreiwilligendienst

Ziel des Bundesfreiwilligendienstes ist es, allen Menschen, die sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes engagieren wollen, einen interessanten Platz zur Verfügung zu stellen und die finanziellen Voraussetzungen für einen Einsatz zu schaffen, von dem alle Beteiligten profitieren.

Das freiwillige Engagement im Bundesfreiwilligendienst soll Mädchen und Jungen, Frauen und Männer sowie Seniorinnen und Senioren soziale, ökologische, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl stärken.

 

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 


Integration von benachteiligten Jugendlichen u. jungen Menschen mit Migrationshintergrund im FSJ/FÖJ03.05.2011 18:42
 

Bisher sind junge Menschen aus bildungsfernen Schichten sowie Migrantinnen und Migranten in den beiden Jugendfreiwilligendiensten deutlich unterrepräsentiert. Das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend hat es sich zum Ziel gesetzt, für alle jungen Menschen gleiche Zugangschancen zum freiwilligen Engagement zu schaffen und ihnen so abseits der formalen schulischen Bildung eine berufliche Orientierung und den Erwerb wichtiger Kompetenzen für Ausbildung und Beruf zu ermöglichen.

Mit dem Modellprogramm "Freiwilligendienste machen kompetent", das von 2007 bis 2010 durch das Bundesfamilienministerium gefördert wurde, wurde genau an diesem Punkt angesetzt. Im Rahmen eines Freiwilligendienstes sollten die Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit von jungen Menschen mit niedrigem Schulabschluss und ohne Ausbildungsplatz sowie mit besonderem Förderbedarf erhöht werden. Das stärkt ihre Ausbildungs- und Berufschancen und fördert ihre soziale und berufliche Integration.

Das Programm wird derzeit wissenschaftlich evaluiert. Ziel ist es, diese Erkenntnisse im Hinblick auf zielgruppenspezifische Maßnahmen oder auf die pädagogische Begleitung anschließend in die beiden Jugendfreiwilligendienste einfließen zu lassen.

 

Quelle: www.bmfsfj.de

 


Kristina Schröder: "Vielen Dank für 50 Jahre Zivildienst - herzlich willkommen, liebe Freiwillige!"18.04.2011 15:30
 


Bundesfamilienministerin würdigt bei Festakt den scheidenden Zivildienst und wirbt für neuen Bundesfreiwilligendienst

Vom Zivildienst zum Bundesfreiwilligendienst: Vor 50 Jahren, am 10. April 1961, traten die ersten anerkannten Kriegsdienstverweigerer ihren Dienst an. Mehr als 2,5 Millionen junge Männer haben seitdem ihren Dienst als Zivis geleistet. Mit der Aussetzung der Wehrpflicht wird auch der Zivildienst automatisch ausgesetzt. Mit dem Bundesfreiwilligendienst wurde nun die Voraussetzung dafür geschaffen, an den Erfolg des Zivildienstes anzuknüpfen.

"Nach 50 Jahren endet eine Ära. Der Zivildienst hat unser Land tiefgreifend und dauerhaft verändert", sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. "Allen jungen Männern, die sich für unsere Gesellschaft eingesetzt haben, gebührt unser Dank und unsere Anerkennung. Gleiches gilt für die Träger und die vielen vielen Menschen, die sich um den Zivildienst verdient gemacht haben. Jetzt schauen wir nach vorne: Der neue Bundesfreiwilligendienst lädt Frauen und Männer jeden Alters ein, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Davon profitieren nicht nur wir alle, sondern auch die Freiwilligen selbst. Ich bin optimistisch, dass in Zukunft viele Menschen dieses attraktive Angebot annehmen werden", so Kristina Schröder.

Fünfzig Jahre ist es her, dass die ersten anerkannten Kriegsdienstverweigerer ihren "zivilen Ersatzdienst", wie er damals noch hieß, antraten. Seitdem hat sich der Zivildienst zu einer gesellschaftlich anerkannten Institution mit jugend- und sozialpolitischer Bedeutung entwickelt. Insgesamt 37.000 Einrichtungen - darunter Diakonie, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und die Arbeiterwohlfahrt haben sich bundesweit daran beteiligt.

Im Zuge der Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes gilt es jetzt, die positiven Erfahrungen aus dem scheidenden Zivildienst weitest möglich zu erhalten und weiter zu entwickeln. Das Bundesfamilienministerium hat bereits im vergangenen Herbst das Konzept für den neuen Bundesfreiwilligendienst vorgelegt, der Männern und Frauen ab Erfüllung der Vollzeitschulpflicht offen stehen soll und auf deutlich erweiterten Einsatzfeldern abgeleistet werden kann. Der Bundesfreiwilligendienst soll rund 35.000 Menschen pro Jahr die Möglichkeit zu gemeinnützigem Einsatz bieten. Er ergänzt das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und wird gemeinsam mit diesen durchgeführt und verwaltet werden. Damit beginnt eine neue Ära der Freiwilligendienste in Deutschland.

 

Quelle:www.bundesfreiwilligendienst.de

 

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